Aktuelles aus Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und Weiterbildung
Top Themen:
- Arbeiten bei Hitze: Neue Pflichten für Unternehmen seit 2026
- Sicherheitsvertrauenspersonen: Gut ausgebildete Ansprechpersonen für mehr Sicherheit im Betrieb
- Lithium-Ionen-Akkus im Betrieb: Kleine Energiespeicher mit großem Gefahrenpotenzial
Arbeiten bei Hitze: Neue Pflichten für Unternehmen seit 2026
Hohe Temperaturen und intensive UV-Strahlung stellen für Beschäftigte im Freien eine erhebliche gesundheitliche Belastung dar. Mögliche Folgen reichen von Konzentrationsverlust, Kreislaufproblemen und Sonnenstich bis hin zum lebensbedrohlichen Hitzschlag. Auch die Unfallgefahr steigt, wenn Aufmerksamkeit und körperliche Leistungsfähigkeit durch Hitze beeinträchtigt werden.
Seit 1. Jänner 2026 gilt in Österreich die neue Hitzeschutzverordnung – kurz Hitze-V. Sie enthält erstmals einheitliche und verbindliche Vorgaben zum Schutz von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern vor Hitze und natürlicher UV-Strahlung bei Arbeiten im Freien.
SVP-Ausbildung
Gut ausgebildete Ansprechpersonen für mehr Sicherheit im Betrieb
Sicherheit und Gesundheitsschutz funktionieren dann besonders gut, wenn Beschäftigte aktiv eingebunden werden. Sicherheitsvertrauenspersonen übernehmen dabei eine wichtige Rolle: Sie vertreten die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Fragen der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes und unterstützen die betriebliche Präventionsarbeit.
Sie sind nah am Arbeitsalltag, kennen die betrieblichen Abläufe und können Gefährdungen, unsichere Situationen oder Verbesserungsmöglichkeiten frühzeitig erkennen und ansprechen.
Lithium-Ionen-Akkus
Kleine Energiespeicher mit großem Gefahrenpotenzial
Lithium-Ionen-Akkus sind heute aus dem betrieblichen Alltag nicht mehr wegzudenken. Sie werden unter anderem in Elektrowerkzeugen, Reinigungsmaschinen, Flurförderzeugen, Laptops, Mobiltelefonen, E-Bikes und zahlreichen weiteren Arbeitsmitteln eingesetzt.
Bei bestimmungsgemäßer Verwendung sind moderne Akkus grundsätzlich sicher. Durch Beschädigungen, falsche Ladegeräte, technische Defekte, Tiefentladung, Überhitzung oder unsachgemäße Lagerung können jedoch erhebliche Brand- und Gesundheitsgefahren entstehen.
Unternehmen sollten deshalb klare Regeln für die Verwendung, das Laden, die Lagerung und die Entsorgung von Lithium-Ionen-Akkus festlegen.
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